Menu

PRESSEMELDUNGEN

01.09.2016

TGM Presse Fact Sheet

Das TGM, das Technologische Gewerbemuseum, ist die größte HTL Wiens und eine der ältesten Österreichs. Es bietet Schülerinnen und Schülern eine renommierte Ingenieur-Ausbildung mit Matura und Diplom. Kollegs und Abendschule dienen der Erwachsenenbildung. Die Versuchsanstalt führt Messungen und Prüfungen für Unternehmen durch und unterstützt die Wirtschaft bei Forschung und Entwicklung. Im Alumni-Verband sind Absolventen weltweit vernetzt. Das TGM blickt auf mehr als 130 Jahre Tradition zurück – und dennoch stets in die Zukunft.

Zahlen und Fakten

Das TGM zählt rund 2.600 Schüler und 330 Lehrer. Als Zentrallehranstalt untersteht es direkt dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.

HTL Fachbereiche

• Biomedizin - und Gesundheitstechnik
• Elektronik und Technische Informatik
• Elektrotechnik (Erneuerbare Energien, Automatisierung)
• Informationstechnologie (Systemtechnik , Medientechnik)
• Maschinenbau (Industrie-Design, Fahrzeugtechnik, Anlagentechnik)
• Kunststofftechnik
• Wirtschaftsingenieurwesen (Logistik, Betriebsmanagement)

Schüler der HTL schließen ihre Ausbildung mit Matura und Diplom ab und dürfen nach drei Jahren einschlägiger beruflicher Praxis den Titel Ingenieur („Ing.“) führen.

Erwachsenenbildung: Kollegs

Vollzeit-Ausbildung zum HTL-Ingenieur für Absolventen anderer Schulen.
• Kolleg Erneuerbare Energien (keine Studiengebühren)
• Kolleg Netzwerktechnik (keine Studiengebühren)
• Kolleg Betriebsinformatik (keine Studiengebühren)

Erwachsenenbildung: Abendschule

Berufsbegleitende Ausbildung zum HTL-Ingenieur oder zum Werkmeister. Mit rund 350 Teilnehmern pro Jahr führt das TGM die größte technische Abendschule Wiens.
• Berufsbegleitendes Kolleg Elektronik (keine Studiengebühren
• Berufsbegleitendes Kolleg Wirtschaftsingenieurwesen (keine Studiengebühren)
• Berufsbegleitender Werkmeisterlehrgang

Werkstätte

Die Werkstätten und Laboratorien des TGM bilden die fachpraktische Grundlage der Ausbildung zum HTL-Ingenieur.

Versuchsanstalt

Die Staatliche Versuchsanstalt am TGM ist eine akkreditierte Prüf- und Überwachungsstelle. Sie führt Messungen und Prüfungen für Unternehmen durch, erstellt Gutachten und unterstützt bei Forschung & Entwicklung. Fachbereiche:
• Akustik & Bauphysik
• Heizung & Lüftung
• Baustoff & Silikattechnik
• Kunststoff- & Umwelttechnik
• Elektrotechnik & Elektronik
• Maschinenwesen

Fachhochschule

Seit 2015 finden am TGM die FH-Studiengänge Maschinenbau-Mechatronik und -Gebäudetechnik der FH Mittweida (über das Studienzentrum Weiz) statt.

Leitung

Direktor des TGM ist seit 2002 Hofrat Dipl.-Ing. Karl Reischer.

Kuratorium

Das Kuratorium dient dem praxisnahen Austausch des TGM mit der Wirtschaft.

Alumni: Verband der Technologinnen und Technologen

Der Verband besteht seit 1937 und ist Treffpunkt der TGM-Alumni. Er gibt die Zeitschrift „technologe“ heraus und zählt weltweit 9.000 Mitglieder.

Sponsoren

AKG, Alcatel Austria, Barth, Beko, Büll & Strunz, Danfoss, Ecosol, Efinio, Eybl, Fels Multiprint, Haberkorn Ulmer, Head, IVM, KTM, A1 Telekom Austria, Kapsch, Siemens, Siblik Elektrik, Steiner electronic, Raiffeisen, Tyrolia, Wattdrive.

Aktuelles und Besonderes

2016 war das TGM der österreichische Partner für die „European Researchers’ Night“, einem Event für Jugendliche, der in 250 Städten gleichzeitig stattfindet.

Die Ein Elektro-Motorrad, am TGM entwickelt und gebaut, nahm im Juni 2012 an der Isle of Man Tourist Trophy teil, dem härtesten Straßenrennen der Welt. Gegen die internationale Konkurrenz namhafter Hersteller erreichte das TGM Bike den 4. Platz.

Das TGM besitzt die älteste Aufzeichnung einer Ansprache Kaiser Franz Josephs, aufgenommen 1901 auf einem Poulsen-Telegraphon, dem Vorläufer des Tonbands.

Geschichte

1879
Gründung des TGM durch Dr. Wilhelm Exner unter der Schirmherrschaft des Niederösterreichischen Gewerbevereins in der Eschenbachgasse 11 in Wien. Nach dem Vorbild des „Conservatoire des arts et métiers“ in Paris dient das TGM als Stätte der technischen Weiterbildung für die österreichische Wirtschaft – damals vorwiegend Gewerbebetriebe. Das geschieht anfangs in Form von Ausstellungen und Beratungen, also in einer Art musealer Struktur. Daher der Name: Technologisches Gewerbemuseum.

1884
Erweiterung durch Anmieten von Teilen einer Lokomotivfabrik in der Währinger Straße 59 (heute: WUK).

1896
Anzahl der Schüler überschreitet 1000.

1905
Das TGM wird verstaatlicht und 1908 dem Handelsministerium unterstellt.

1937
Gründung des Alumni-Verbands „Verein der Alt-Technologen“, heute: Verband der Technologen.

1945
Sofort nach Kriegsende strahlt die RAVAG, Vorläufer des ORF, über die Anlagen des Wiener Funkhauses und des TGM wieder ein österreichisches Programm aus.

1946
Als nach dem Zweiten Weltkrieg das höhere technische Schulwesen Österreichs neu aufgebaut wird, dient die Struktur des TGM als Vorbild für alle anderen HTLs.

1958
Die erste Schülerin maturiert am TGM.

1980
Das neue Gebäude in der Wexstraße wird eröffnet und beherbergt seitdem die komplette Schule, Werkstätten, Laboratorien und die Versuchsanstalt.

2010
Einführung der neuen Fachrichtung Biomedizin- und Gesundheitstechnik.


Adresse

TGM – Die Schule der Technik
Wexstraße 19-23
1200 Wien
Telefon (+43 1) 33 126-0
info@tgm.ac.at
www.tgm.ac.at